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Jugend- & Kulturprojekt e.V.

Jugend- & Kulturprojekt e.V. – JKPeV ist ein 2004 in Dresden gegründeter gemeinnütziger Verein, der sich der Bildung, Kultur und Kunst widmet. JKPeV möchte Jugendlichen und Erwachsenen, besonders benachteiligten Gruppen, die Möglichkeit geben, ihre sozialen und beruflichen Fähigkeiten, ihre digitalen und IKT-Kenntnisse zu entwickeln und ihre Kreativität und unternehmerischen Fähigkeiten fördern. Außerdem soll ihr Bewusstsein für Geschichte, Gedenken, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umwelt durch verschiedene Formen von Kunst, digitalen Medien und non-formalen Lernmethoden geschärft werden. Wir entwerfen, organisieren und implementieren internationale Projekte, Veranstaltungen und Trainings für Jugendliche, Erwachsene, aufstrebende Künstler und benachteiligte Menschen (NEETs, MigrantInnen und Geflüchtete, Minderheiten, junge Menschen mit Seh-, Hör- und Körperbeeinträchtigungen, LGBTIQ usw.), ebenso für TrainerInnen und JugendarbeiterInnen vor Ort und im Ausland. Dabei liegt der Fokus auf der Förderung von EU-BürgerInnenschaft und aktiver Partizipation aller BürgerInnen und der kulturellen Bereicherung der Stadt Dresden und des Freistaates Sachsen sowie der Förderung der kulturellen Vielfalt der Europäischen Union. Stefan Kiehne Myrto Pertsinidi Olga Yocheva Doreen Siegmund Globe Facebook Instagram Youtube

Opus 45

Fotografie © Daniel Haeker Photography OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ (opus 45) stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend u.a. aus Musiker:innen der Hamburgischen Staatsoper, Beethoven Orchester Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege. So entstanden literarische Kammermusikabende, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind, etwa das Programm zum NS-Widerstand „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“ oder die szenische Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland, die das Ensemble mit dem Primo-Levi-Zitat „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen …“ betitelte. Im  Programm „Ich hatte einst ein schönes Vaterland …“ blicken Roman Knižka und die fünf MusikerInnen auf 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zurück. Sie veranschaulichen die faszinierende Vielfalt jüdischen Lebens auf deutschem Boden, berichten von der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung deutscher Jüdinnen und Juden unter dem NS-Regime und gewähren Einblicke, wie sich jüdisches Leben in Deutschland heute, knapp 80 Jahre nach dem Holocaust, gestaltet. Zurzeit ist das Ensemble mit einem neuen – vierten – literarisch-politischen Kammermusikabend bundesweit zu hören. Der Titel: „In diesem Land …“ (nach Karl Kraus‘ gleichnamigen Gedicht). Behandelt wird darin das als „Krisenjahr“ in die deutsche Geschichte eingegangene Jahr 1923, von der Ruhrbesetzung bis zum Hitlerputsch. Außerdem wird das Ensemble dem Thema 75 Jahre Grundgesetz ein eigenes Programm widmen, der Titel: „Die Würde des Menschen ist unantastbar …“ Eine mahnende Liebeserklärung an das deutsche Grundgesetz (Premiere am 5.2.2024 in Hamburg.)  Roman Knižka Sprecher Julia Bremm Flöte Matthew Higham Flöte Antonia Heyne Flöte Gonzalo Mejía Oboe Luise Rummel Oboe Guilherme Sousa Oboe Jussef Eisa Klarinette Nemorino Scheliga Klarinette Johann-Peter Taferner Klarinette Benjamin Comparot Horn und Management Gala Grauel Horn Olivia Comparot Fagott Prof. Dr. Matthias Hermann Arrangeur Kathrin Liebhäuser Dramaturgin Lisa Hörmann Theater pädagogin Globe Facebook Instagram