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„Ich wand‘re durch Theresienstadt …“ Roman Knižka, Zeitzeugin Edith Erbrich und OPUS 45 in München

13.06.2024 München Musikalische Lesung über das Ghetto Theresienstadt mit TV-Star Roman Knižka, der Theresienstadt-Überlebenden Edith Erbrich und dem Bläserquintett OPUS 45.Edith Erbrich schildert im Rahmen der musikalischen Lesung ihre Erinnerungen an Theresienstadt und steht im Anschluss für Gespräche/Begegnungen zur Verfügung. 20:00 Uhr Isarphilharmonie MünchenHans-Preißinger-Straße 8, 81379 München Eintritt frei!!! Platz reservieren https://opus45-theresienstadt.de/wp-content/uploads/2024/05/promo-munchen-1.mp4 Im Jahr 1941 errichtete die SS in der böhmischen Stadt Terezín das Lager Theresienstadt. Es diente bis 1945 als Gefängnis für 150.000 deutsche, österreichische, tschechische, später auch holländische und dänische Juden. Sie alle wurden zu Opfern der menschenverachtenden nationalsozialistischen Rassenideologie. Jede:r vierte der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden starb dort. Von den fast 15.000 Kindern, die nach Theresienstadt kamen, überlebten nur 132. Für Unzählige war der Ort ein „Vorhof der Hölle“. Die letzte Station vor dem Weitertransport in Vernichtungslager wie das KZ Auschwitz-Birkenau. Es scheint rückblickend kaum vorstellbar, dass sich in Theresienstadt trotz katastrophaler Lebensbedingungen, zermürbender Zwangsarbeit, ständigem Hunger, Krankheit und der allgegenwärtigen Todesangst ein reges kulturelles Leben entwickelte: Organisiert von den Inhaftierten gab es Vorträge, Theater- und Opernaufführungen, Kabarett, Jazzkonzerte sowie zahlreiche Kammermusikdarbietungen. Über fünfzig Mal wurde allein die Kinderoper „Brundibár“ des deutsch-tschechischen Komponisten Hans Krása mit großem Erfolg aufgeführt. Vom Singen im Chor bis hin zur Gestaltung des Bühnenbilds wirkten Kinder und Jugendliche an der Inszenierung maßgeblich mit. Für junge Menschen war die künstlerische Betätigung und der Unterricht, den jüdische Künstler:innen und Pädagog:innen im Lager organisierten, von großer Bedeutung. Beides enthob, zumindest für einen Augenblick, von den Grauen des Alltags. Wie vielfältig die Kreativität junger Menschen in Theresienstadt war, dokumentieren zahlreiche Texte, Gedichte und Zeichnungen. Die kulturellen Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Theresienstadt wurden seitens der nationalsozialistischen Machthaber erst geduldet, später auf zynische Weise für Propagandazwecke missbraucht: Theresienstadt wurde der Weltöffentlichkeit als „Musterlager“ mit vielseitigem Freizeitangebot präsentiert. Im Auftrag der SS entstand der Propagandafilm „Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“. Der Film zeigt u.a. die Uraufführung eines Orchesterwerks des hochbegabten tschechischen Komponisten Pavel Haas. Dieser stand bei den Aufnahmen selbst am Pult. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten wurde Pavel Haas wie fast alle Mitwirkenden des Films in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Die musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ erinnert an das unfassbare Leid, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schicksalen damals junger Menschen. Roman Knižka liest aus Erinnerungen u.a. von Ruth Klüger, Eva Erben, Helga Hošková-Weissová, Hannelore Brenner-Wonschick, Gerty Spies und Margot Kleinberger. Gedichte und Texte von Kindern und Jugendlichen, die in Theresienstadt inhaftiert waren, kommen ebenso zu Gehör, wie Lyrik der als Kinderkrankenschwester arbeitenden Schriftstellerin Ilse Weber. Edith Erbrich, eine Überlebende des Ghettos, wird ihre Erinnerungen an Theresienstadt selbst schildern. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith mit ihrer Schwester und ihrem jüdischen Vater in einem der letzten Transporte von Frankfurt/Main nach Theresienstadt deportiert. Der katholischen Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager. Vater und Töchter hatten überlebt. Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. In Theresienstadt inhaftiert und von den Nationalsozialisten ermordet, geriet das Werk dieser bedeutenden Komponisten nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit in Vergessenheit. Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. Foto: Daniel Haeker Photography

Unser Projekt ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT war Gast in Hamburg!

Unser Projekt ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT war Gast in Hamburg! Nach einer tollen Workshopwoche in Hamburg, hatten wir die große Ehre unsere musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt“ am 16.02 in der Laeiszhalle Hamburg aufzuführen.  Der Schauspieler Roman Knižka las aus Werken und Erinnerungen von Künstler*innen, sowie Kindern und Jugendlichen, die in Theresienstadt inhaftiert waren, darunter auch Texte der Theresienstadt-Überlebenden Edith Erbrich, die an diesem Abend persönlich zu Gast war.  Das Bläserquintett OPUS 45 spielte begleitend Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. Im Rahmen der Konzerte wurden ebenfalls Beiträge der Schüler*innen vorgetragen, die innerhalb der vorangegangenen Workshops mit Schüler*innen der Stadtteilschule Bergstedt, der Juliu-Leber-Schule, des Gymnasium Christaneum, der Ida-Ehre-Schule, des Gymnasium Oberalster, der Irena Sendler Schule, der Stadtteilschule Helmuth Hübener und der Elisabeth-Lange Schule entstanden sind. Im Anschluss an die Aufführung hatten Gäste die Möglichkeit unser moderiertes Nachgespräch zu besuchen mit der Theresienstadt-Überlebenden Edith Erbrich und Ninja Stehr von Centropa mit dem Projektkonsortium bestehend aus Roman Knižka, Opus 45, dem Jugend- & Kulturprojekt e.V., der Dramaturgin Kathrin Liebhäuser und der Theaterpädagogin Lisa Hörmann. Unser besonderer Dank geht an Edith Erbrich, die uns mit ihren klaren Aussagen berührt und tief bewegt hat, aber auch an die mitwirkenden Schüler*innen and Lehrkräfte für ihre aktive Teilnahme und kreativen Beiträge. Wir erinnern uns für eine bessere Zukunft: Geschichte darf sich nicht wiederholen!  Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. Ensemble OPUS 45 & Roman Knizka Jugend- & Kulturprojekt e.V. EVZ Foundation Dramaturgin Kathrin Liebhäuser  Theaterpädagogin Lisa Hörmann Centropa P1255053 P1017563 P1017338 P1017332 P1017737 P1244708 P1017716 P1017696-print-2 P1017686 P1017665 P1017654 P1255300 P1017635.MOV.22_52_24_06.Still016 P1017612.MOV.22_36_35_14.Still001 IMG_1587 IMG_1586 P1017624 P1017371 P1017414.00_00_33_09.Still002 P1017414.00_01_12_22.Still004 P1017713 P1017414.00_06_55_17.Still007 P1255139 P1017442 P1017491 P1017603 P1017611.MOV.22_36_19_01.Still001 P1244783.00_01_12_02.Still007 P1244770 P1244764 P1244683 P1017349-Edit copy P1001910.MOV.21_15_30_07.Still010 P1001910.MOV.21_14_15_02.Still013 P1122191.MOV.05_29_54_02.Still001 P1001911.00_10_05_19.Still003 P1255354.00_26_44_22.Still003 P1001910.MOV.21_52_16_03.Still040 P1001911.00_27_06_06.Still006 P1001910.MOV.21_43_43_05.Still032 Mehr laden End of Content.

„Ich wand‘re durch Theresienstadt …“ Roman Knižka, Zeitzeugin Edith Erbrich und OPUS 45 in Hamburg

„Ich wand‘re durch Theresienstadt …“ Roman Knižka, Zeitzeugin Edith Erbrich und OPUS 45 Wir sind so dankbar … EDITH ERBRICH, eines von nur 132 Kindern, die das Ghetto Theresienstadt überlebt haben, wird am 16. Februar gemeinsam mit uns auf der Bühne der Hamburger Laeiszhalle stehen. Bitte merkt Euch diesen Termin schon heute vor. Beginn ist um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei!!!Hier die Details der Veranstaltung: EDITH ERBRICH, geborene Bär, kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Ihre Schwester Hella war vier Jahre älter als sie. Im menschenverachtenden Jargon der Nazis galten die Mädchen als „Mischlinge ersten Grades“ und bekamen die damit verbundene Ausgrenzung überall zu spüren. Sie durften nicht zur Schule gehen und keine öffentlichen Luftschutzkeller aufsuchen, wenn die Bomben über Frankfurt fielen. Am 14. Februar 1945 wurden die knapp siebenjährige Edith, ihre Schwester Hella und ihr Vater Norbert in einem der letzten Transporte von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert. Der Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager Theresienstadt.https://opus45-theresienstadt.de/wp-content/uploads/2024/02/promo-hamburg_3.mp4 Vater und Töchter hatten überlebt. Das Ghetto Theresienstadt überlebten nur 132 von etwa 15.000 Kindern, die dort interniert waren. Die musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ ist ein herausragendes Projekt in unserer Ensemblegeschichte, das wir gemeinsam mit Jugend- & Kulturprojekt e.V. aus Dresden realisieren. Save-the-Date: Freitag, 16.2.2024, 18:00 Uhr – Laeiszhalle Hamburg (Großer Saal) – Eintritt frei!!!Schirmherrschaft: Senator Ties Rabe, Behörde für Schule und Berufsbildung 

Musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt“ in Berlin und Strausberg

Musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt“ in Berlin und Strausberg Nach einer tollen Workshopwoche in Berlin und Strausberg, hatten wir die große Ehre unsere musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt“ am 7.12 in der Lise-Meitner-Oberschule in Strausberg und am 8.12 in der Urania in Berlin aufzuführen. Der Schauspieler Roman Knižka las aus Werken und Erinnerungen von Künstler*innen, sowie Kindern und Jugendlichen, die in Theresienstadt inhaftiert waren. Das Bläserquintett OPUS 45 spielte begleitend Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. Im Rahmen der Konzerte wurden ebenfalls Beiträge der Schüler*innen vorgetragen, die innerhalb der vorangegangenen Workshops mit der 9. & 10. Klassenstufe des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, des Gymnasiums Steglitz, des Leibniz-Gymnasiums, des Rheingau-Gymnasiums und des Paul-Natorp-Gymnasiums in Berlin, sowie der Lise-Meitner-Oberschule und der Anne-Frank-Oberschule in Strausberg entstanden sind. Im Anschluss an die Aufführungen fanden jeweils ausführliche und pädagogisch moderierte Nachgespräche statt, an dem unsere Gäste mit regem Interesse und interessanten Beiträgen teilgenommen haben.Wir danken allen Besucher*innen für ihr Interesse und das großartige Feedback. Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ Ensemble Opus 45 & Roman KnizkaJugend- & Kulturprojekt e.V.EVZ Foundation Dramaturgin Kathrin Liebhäuser Theaterpädagogin Lisa Hörmann P1122136 P1122128 P1122125 P1122100 P1122091 P1017166.03_22_06_03.Still075 P1017166.03_21_46_05.Still078 P1017166.02_47_55_16.Still072 P1017166.02_28_59_14.Still066 P1017166.02_02_44_19.Still057 P1017166.01_32_52_10.Still051 P1017166.01_04_29_22.Still045 P1017166.01_04_12_02.Still044 P1017166.00_19_03_12.Still028 P1017166.00_15_29_07.Still023 P1017166.00_05_21_15.Still007 P1017166.00_00_48_24.Still015 P1244098-Enhanced-NR P1244084 P1244071-Enhanced-NR P1244043-Enhanced-NR P1244031-Enhanced-NR P1244028-Enhanced-NR P1244019 P1244009 P1233786 P1233785 P1233775 P1233769 P1233762 P1233756 P1233735 P1122036 P1001799 P1001768 P1001762

Was für eine Workshopwoche in Berlin und Strausberg!

Was für eine Workshopwoche in Berlin und Strausberg! Was für eine Workshopwoche in Berlin und Strausberg! Unser besonderer Dank geht an die rund 600 Schüler*innen der 9. Und 10. Klassen des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, des Gymnasiums Steglitz, des Leibniz-Gymnasiums, des Rheingau-Gymnasiums und des Paul-Natorp-Gymnasiums in Berlin, sowie der Lise-Meitner-Oberschule und der Anne-Frank-Oberschule in Strausberg, die letzte Woche an unseren Kreativworkshops im Rahmen unseres Projekts „Ich wand’re durch Theresienstadt“ teilgenommen haben. Wir waren begeistert und bewegt vom Interesse und den Beiträgen der Schüler*innen und freuen uns schon jetzt auf Hamburg, wo im Februar unsere nächste Workshopwoche stattfinden wird.Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ Ensemble Opus 45 & Roman KnizkaJugend- & Kulturprojekt e.V.EVZ FoundationDramaturgin Kathrin Liebhäuser Theaterpädagogin Lisa Hörmann P1233681 P1233631 P1233620 P1233615 P1233611 P1233605 P1001619 P1001623 P1001625 P1001654 P1001656 P1001662 P1001665 P1001666 P1001683 P1001684 P1001713 P1233596 P1001613 P1001599 P1001577 P1001573 P1001565 P1001550 408853762_815885443881381_7844815552354215905_n 408797462_815885520548040_6356916050501338124_n 408769109_815116757291583_6968539512424771307_n 408748726_815885497214709_8640698553454453125_n 407869070_814487060687886_5990451627214205145_n 407859497_815885417214717_1495720333077360428_n 407777334_814487080687884_6821091212177784490_n 407783676_814486940687898_191837985292186591_n 407795654_814486930687899_4911205489584855719_n 407818319_815116663958259_8383522191815571270_n 407818712_815116590624933_3085486106937500581_n 407823693_815116547291604_2962215220868053813_n 407835545_815116690624923_4843541198255371462_n 407848783_815885390548053_9030818906287884504_n 407771704_815116307291628_7925712580051566488_n P1233691 Load More End of Content.