News

Was für eine wunderbare musikalische Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT letzten Freitag im Dresdner Kulturpalast!

Was für eine wunderbare musikalische Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT letzten Freitag im Dresdner Kulturpalast! Der Abend war eine kraftvolle Erinnerung an das Leben und Schaffen der Menschen in Theresienstadt, musikalisch untermalt vom großartigen Ensemble Opus 45 mit Schauspieler Roman Knižka. Vielen Dank an alle Gäste, die diesen besonderen Moment mit uns geteilt haben! Besonders bewegt waren wir vom Auftritt der Schüler*innen aus Dresden, die uns mit ihrer Performance tief im Herzen berührt haben – euer Engagement war inspirierend! Ein besonderer Dank geht an die Schirmherrschaft des Dresdner Oberbürgermeisters, der mit seiner Unterstützung diesem Projekt eine besondere Würdigung verliehen hat. Wir möchten uns außerdem herzlich bei der 2. Bürgermeisterin Eva Jähnigen für ihre eröffnenden Worte und ihre Unterstützung bedanken, die den Abend auf wertvolle Weise eingeleitet hat. Ohne das tolle Team des Kulturpalastes Dresden wäre dieser Abend in dieser Form nicht möglich gewesen – auch euch gebührt unser tiefster Dank für die exzellente Organisation und Zusammenarbeit.   Wir laden euch herzlich zu unserer nächsten musikalischen Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT ein, die am 21. November um 18:00 Uhr in der Gedenkstätte Terezín stattfindet. Meldet euch dafür einfach per E-Mail unter info@jkpev.de an. This project is part of the educational agenda on National Socialist injustice and is funded by the Federal Ministry of Finance (BMF) and the Foundation EVZ.  

Kreative Bildungsworkshops an Dresdner Schulen mit unserem Projekt ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT

Kreative Bildungsworkshops an Dresdner Schulen mit unserem Projekt ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT Was für eine tolle und eindrucksvolle Woche in Dresden mit unseren kreativen Bildungsworkshops unseres Projekts @Ich wand‘re durch Theresienstadt. Gemeinsam mit Schüler*innen der 9. und 10. Klassen hatten wir ganze letzte Woche das besondere Vergnügen uns kreativ mit der Geschichte auseinanderzusetzen. In Workshops zum kreativen Schreiben, Film und Schauspiel lernten die jungen Erwachsenen mehr über das Lager Theresienstadt zur NS-Zeit und warum es so wichtig ist, nicht zu vergessen. Sie konnten sich zudem mit dem historischen und kulturellen Erbe der inhaftierten Künstler*innen auseinandersetzen und selbst kreativ werden. Ein besonders großer Dank geht an die Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulleiter*innen der teilnehmenden Schulen: – 64. Oberschule „Hans Grundig“ – Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium – Romain Rolland Gymnasium – 138. Oberschule – Semper-Oberschule – Marie-Curie- Gymnasium Dresden Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. Mehr laden End of Content.

„Ich wand‘re durch Theresienstadt …“ Roman Knižka, Zeitzeugin Edith Erbrich und OPUS 45 in Dresden

https://opus45-theresienstadt.de/wp-content/uploads/2024/06/promo-Dresden_2.mp4 13.09.2024 Dresden Musikalische Lesung über das Ghetto Theresienstadt mit TV-Star Roman Knižka, der Theresienstadt-Überlebenden Edith Erbrich und dem Bläserquintett OPUS 45.Edith Erbrich schildert im Rahmen der musikalischen Lesung ihre Erinnerungen an Theresienstadt und steht im Anschluss für Gespräche/Begegnungen zur Verfügung. 18:00 Uhr Konzertsaal im Kulturpalast DresdenSchloßstraße 2, 01067 Dresden Eintritt frei!!! Platz reservieren Im Jahr 1941 errichtete die SS in der böhmischen Stadt Terezín das Lager Theresienstadt. Es diente bis 1945 als Gefängnis für 150.000 deutsche, österreichische, tschechische, später auch holländische und dänische Juden. Sie alle wurden zu Opfern der menschenverachtenden nationalsozialistischen Rassenideologie. Jede:r vierte der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden starb dort. Von den fast 15.000 Kindern, die nach Theresienstadt kamen, überlebten nur 132. Für Unzählige war der Ort ein „Vorhof der Hölle“. Die letzte Station vor dem Weitertransport in Vernichtungslager wie das KZ Auschwitz-Birkenau. Es scheint rückblickend kaum vorstellbar, dass sich in Theresienstadt trotz katastrophaler Lebensbedingungen, zermürbender Zwangsarbeit, ständigem Hunger, Krankheit und der allgegenwärtigen Todesangst ein reges kulturelles Leben entwickelte: Organisiert von den Inhaftierten gab es Vorträge, Theater- und Opernaufführungen, Kabarett, Jazzkonzerte sowie zahlreiche Kammermusikdarbietungen. Über fünfzig Mal wurde allein die Kinderoper „Brundibár“ des deutsch-tschechischen Komponisten Hans Krása mit großem Erfolg aufgeführt. Vom Singen im Chor bis hin zur Gestaltung des Bühnenbilds wirkten Kinder und Jugendliche an der Inszenierung maßgeblich mit. Für junge Menschen war die künstlerische Betätigung und der Unterricht, den jüdische Künstler:innen und Pädagog:innen im Lager organisierten, von großer Bedeutung. Beides enthob, zumindest für einen Augenblick, von den Grauen des Alltags. Wie vielfältig die Kreativität junger Menschen in Theresienstadt war, dokumentieren zahlreiche Texte, Gedichte und Zeichnungen. Die kulturellen Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Theresienstadt wurden seitens der nationalsozialistischen Machthaber erst geduldet, später auf zynische Weise für Propagandazwecke missbraucht: Theresienstadt wurde der Weltöffentlichkeit als „Musterlager“ mit vielseitigem Freizeitangebot präsentiert. Im Auftrag der SS entstand der Propagandafilm „Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“. Der Film zeigt u.a. die Uraufführung eines Orchesterwerks des hochbegabten tschechischen Komponisten Pavel Haas. Dieser stand bei den Aufnahmen selbst am Pult. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten wurde Pavel Haas wie fast alle Mitwirkenden des Films in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Die musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ erinnert an das unfassbare Leid, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schicksalen damals junger Menschen. Roman Knižka liest aus Erinnerungen u.a. von Ruth Klüger, Eva Erben, Helga Hošková-Weissová, Hannelore Brenner-Wonschick, Gerty Spies und Margot Kleinberger. Gedichte und Texte von Kindern und Jugendlichen, die in Theresienstadt inhaftiert waren, kommen ebenso zu Gehör, wie Lyrik der als Kinderkrankenschwester arbeitenden Schriftstellerin Ilse Weber. Edith Erbrich, eine Überlebende des Ghettos, wird ihre Erinnerungen an Theresienstadt selbst schildern. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith mit ihrer Schwester und ihrem jüdischen Vater in einem der letzten Transporte von Frankfurt/Main nach Theresienstadt deportiert. Der katholischen Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager. Vater und Töchter hatten überlebt. Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. In Theresienstadt inhaftiert und von den Nationalsozialisten ermordet, geriet das Werk dieser bedeutenden Komponisten nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit in Vergessenheit. Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. Foto: Daniel Haeker Photography

Was für eine wunderbare musikalische Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT letzten Donnerstag in der Isarphilharmonie München!

Was für eine wunderbare musikalische Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT letzten Donnerstag in der Isarphilharmonie München! Wir bedanken uns bei dem wunderbaren Ensemble Opus 45 und dem Schauspieler Roman Knižka und allen Gästen für diesen eindrucksvollen Abend. Ein besonderer Dank geht auch an die engagierten Schüler*innen aus München, die uns mit ihrer Performance auf der Bühne tief bewegt haben.Umso mehr freuen wir uns jetzt auf die kommende musikalische Lesung ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT im Dresdner Kulturpalast am 13. September 18:00 Uhr. Jetzt die kostenfreien Tickets sichern unter: https://dresdnerphilharmonie.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/seatmap?eventId=3033&el=true  Ensemble OPUS 45 & Roman Knizka Jugend- & Kulturprojekt e.V. EVZ Foundation Dramaturgin Kathrin Liebhäuser  Theaterpädagogin Lisa Hörmann Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ.

Wir waren mit unseren kreativen Bildungsworkshops zu Gast im NS-Dokumentationszentrum München.

Wir waren mit unseren kreativen Bildungsworkshops zu Gast im NS-Dokumentationszentrum München. Gemeinsam mit Schüler*innen aus München hatten wir letzte Woche das besondere Vergnügen uns im Rahmen unseres Projekts Ich wand‘re durch Theresienstadt kreativ mit der Geschichte auseinanderzusetzen.In Workshops zum kreativen Schreiben, Film und Schauspiel lernten die jungen Erwachsenen mehr über das Lager Theresienstadt zur NS-Zeit und konnten sich mit dem historischen und kulturellen Erbe der inhaftierten Künstler*innen auseinandersetzen.Ein riesiges Dankeschön an das tolle Team des NS-Dokumentationszentrum München für die wunderbare Möglichkeit, hier die Workshops durchführen zu können und für eure Gastfreundlichkeit! Ein besonderer Dank geht auch an die Schüler*innen und Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen:• Städtisches Käthe-Kollwitz-Gymnasium München• Montessori Fachoberschule München• Lukas Realschule• Internationale Montessorischule München• Gymnasium Gars• Franz-Marc-Gymnasium• Nymphenburger Schulen• Staatliches Berufliches Schulzentrum Max-von-Pettenkofer Neuburg a. d. Donau• Städtische Fachschule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität – Technikerschule• Städtische Ricarda-Huch-Realschule• Berufsschule für Kfz-Technik• Städtisches St.-Anna-Gymnasium• Gymnasium Kirchheim• Erasmus-Grasser- Gymnasium München• Musisches Gymnasium bei St. Stephan• Staatliches Gymnasium Holzkirchen Wir blicken nun voller Vorfreude in den September, wenn unsere kreativen Bildungsworkshops im Rahmen unseres Projekts ICH WAND’RE DURCH THERESIENSTADT mit Schulen in Dresden stattfinden werden. Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. Ensemble OPUS 45 & Roman Knizka Jugend- & Kulturprojekt e.V. EVZ Foundation NS-Dokumentationszentrum München Dramaturgin Kathrin Liebhäuser  Theaterpädagogin Lisa Hörmann Mehr laden End of Content.